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KIRAS Sicherheitsforschung

Kooperative Projekte > 2020

IKKRITI - Integrale Konsequenzanalyse für kritische Infrastrukturen

Ziel ist die Entwicklung eines Steuerungsinstruments für Bedarfsträger im sicherheitspolitischen Bereich in Form einer „Integralen Konsequenzanalyse für kritische Infrastrukturen (IKKRITI)“.

Die rasch fortschreitende Digitalisierung und deren Auswirkungen auf kritische Infrastrukturen stellt hohe Anforderungen an die Sicherheitspolitik und entsprechende Bedarfsträger, da viele Versorgungssysteme untereinander vernetzt sind. Digitale Technologien können sowohl ein großes Risikopotential als auch mehr Chancen für die Sicherheit darstellen.

Im Projekt IKKRITI soll daher ein Steuerungsinstrument für Bedarfsträger im sicherheitspolitischen Bereich in Form einer „Integralen Konsequenzanalyse für kritische Infrastrukturen (IKKRITI)“ entwickelt werden. Mittels Integration eines bereits existierenden Tools zu Technologie- und Trendmonitoring und Methoden der Technikfolgenabschätzung werden relevante Entwicklungen identifiziert, gefiltert und bewertet. Daraus werden Szenarien entwickelt, die die Auswirkungen insbesondere digitaler Technologien in Bezug auf kritische Infrastrukturen analysieren helfen, bis hin zu möglichen Maßnahmen. In einem Pilotierungsmodul wird anhand von Use Cases für die beteiligten Bedarfsträger das Steuerungsmodell so praktisch ausgestaltet werden, dass sich daraus erstens Handlungsoptionen ableiten lassen, und zweitens das Modell für die bestehenden Strukturen und Arbeitsprozesse der Nutzer*innen adaptiert werden kann.

Letztendlich ermöglicht es diese Vorgehensweise, Technologien und Trends in Hinblick auf die sicherheitsstrategische Steuerungsfähigkeit zu priorisieren und deren Chancen, Risiken und Herausforderungen systematisch zu erkennen.

Das Steuerungsmodell wird gemeinsam mit den Bedarfsträgern und unter Einbeziehung weiterer Expert*innen (z.B. in Workshops, Umfragen) speziell für die Bedarfe in Österreich in Antizipation zukünftiger Entwicklungen erarbeitet und stellt mit seiner Methodenintegration von Technologie-Monitoring, Technikfolgenabschätzung, systemischer Vorausschau, angewandter Pilotierung und portfoliobasierter Steuerungsansätze einen national wie international einzigartigen Ansatz dar.

Projektpartner:
AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Konsortialführung)
A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria
BMDW Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
BMLV Bundesministerium für Landesverteidigung
REPUCO Unternehmensberatung GmbH
SBA Research gemeinnützige GmbH
TU Technische Universität Wien

Kontakt:
Eva Buchinger
eva.buchinger|at|ait.ac.at