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KIRAS Sicherheitsforschung

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Konzeptinitiative

UDS9

Ultraleichte Drohnen Struktur optimiert auf Einsatzdauer mittels high end Composite Engineering Technologie.

Basierend auf einem interdisziplinären Einsatz entwickelt das Projekt UDS9 eine neue Generation von Ultraleicht-Drohnen, die flexibler, mobiler und noch leichter sein werden.
Weltweit sind mehr als 2000 Projekte in Arbeit, die sich mit der Weiterentwicklung und Verbesserung von Drohnen (UAV) auseinander setzen. Von diesen hebt sich das Projekt UDS9 durch sein interdisziplinäres Herangehen an die Entwicklung einer ultraleichten Composite Struktur mit modernsten Simulationsmethoden ab. Entsprechend den Anforderungen an Leichtbau, Mobilität und Herstellbarkeit wurde ein Grundkonzept für die Drohnenstruktur erarbeitet. Diese wurden in der Gesamtstruktur integriert und hinsichtlich der Konzeptprüfung in einem ersten Funktionsprototypen umgesetzt.
Die Grundstruktur des UAV lässt sich mit dieser Konstruktion in einem Rohr mit ca. dia 180 x 500 Millimeter Länge zum Transport und zur Lagerung unterbringen. Das skalierbare Konzept ist aktuell auf ein Höchstabfluggewicht (MTOW) von 1,5 Kilogramm bei einem Eigengewicht von einem Kilogramm ausgelegt. Die auf Flexibilität und Erweiterbarkeit konzipierte Elektronik bietet mit ihrer hochsensiblen Sensorik eine solide Basis jeglicher Applikationsintegration für ein breites Anwendungsspektrum. Die Flexibilität des Konzeptes wurde weiters durch den, in wenigen Sekunden möglichen Nutzlastwechsel umgesetzt. Ein Landegestell, das den Erfordernissen der Mobilität und dem Leichtbau entsprechen sollte, wurde konstruiert, berechnet und gebaut. Das Gesamtgewicht von ca. zehn Gramm und die für das mit dem UAV kompatiblen Transportmaß erreichten Abmessungen waren sehr positiv.
Der Einsatz modernster Simulationsmethoden und Entwicklungswerkzeuge, ermöglichte in diesem Sinne mit dem interdisziplinären Herangehen an die Anforderungen, mit relativ geringem Aufwand die weitestgehende Umsetzung des angestrebten Konzeptes beziehungsweise der gesetzten Projektziele. Noch nicht erreicht wurde die angestrebte Flugdauer mit Nutzlast von 25 Minuten, derzeit beträgt diese circa 13 Minuten.
Bezüglich der Flugzeit zeigte das Projekt auf, dass in weiterer Folge an dem Antriebsstrang intensiv entwickelt werden muss, um das UAV am Markt entsprechend weit vorne positionieren zu können. Parallel zum Projekt entstand ein Patent für den Verriegelungsmechanismus der Nutzlast, welches auch schon für die EU angemeldet wurde. Dieses stellt am wachsenden UAV Markt künftig eine strategische Alleinstellung von SG concepts sicher. Bei einschlägigen Messen und Fachevents wurde jedenfalls ein reges internationales Interesse an dem von UDS9 verfolgten Ansatz festgestellt. Sogar konkrete Anfragen auf Liefertermine (!) für das UAV gingen bereits ein.
Auch das KIRAS-Projekt SkyObserver zeigt wie wichtig die bei UDS9 erworbenen Erfahrungen sind. Bei SkyObserver ist SG concepts ein Projektpartner und für die Entwicklung und Prototyplieferung einer „kardanischen Aufhängung“ (Gimbal) zur Aufnahme eines Kamerasystems verantwortlich, welches auch künftig bei dem in UDS9 entwickelten UAV in ähnlicher Form eingesetzt werden kann.
Geplant ist, 2011 die Serienreife für den Vertriebsstart des UAV zu erreichen. Zielgruppen für den Einsatz der Drohne sind Blaulichtorganisationen sowie Sachverständige, welche ein Werkzeug zur Begutachtung aus der Luft von schwer zugänglichen Einsatzorten suchen. Parallel erfolgt der erste Schritt zur kommerziellen Nutzung durch ein erweitertes Dienstleistungsangebot von SG concepts mit UAV Einsätzen auf Abruf.

Projektleitung und Kontakt:
SG concepts gmbh
Gregor Schnoell
4432 Ernsthofen, Neubauring 29
Tel.: +43 664 1418564
E-Mail: gregor.schnoell@sgconcepts.at
Web: www.sgconcepts.at