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KIRAS Sicherheitsforschung

  •  11
Kooperative Projekte > 2009

SKILL

Prototypenentwicklung eines präzisen Verbringungssystems ballistischer multifunktioneller Körper mit veränderbarer Auftreffenergie für sicherheitsrelevante Aufgabenstellungen.

Das Projekt SKILL, welches im Rahmen der 2. Ausschreibung der Programmlinie 2 des KIRAS Sicherheitsforschungsprogramms als „Kooperatives F&E Projekt“ durchgeführt wird, beinhaltet die Erforschung, Entwicklung und Durchführung begleitender Untersuchungen eines wieder verwendbaren Verbringungssystems von ballistischen Körpern.

Sowohl die Ordnungstätigkeit von Armeeeinheiten im friedensstiftenden Auslandseinsatz, die Tätigkeit als Ordnungskraft mit polizeilichen Charakter als auch der normale polizeiliche Ordnungseinsatz im Inland waren in den letzten Jahren einem starken Wandel unterworfen.

Die Untersuchungen dieser Einsatzszenarien für staatliche Ordnungskräfte im In- wie im Ausland ergaben ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Aufgabenstellung sowie einen Mangel an Wirksystemen mit  angemessener Wirkung.

Heutige Systeme sind in ihrem Einsatz zu unpräzise, für viele Bedrohungsszenarien suboptimal und können auch auf Grund möglicher ungewünschter Gefährdungen nur begrenzt eingesetzt werden.

Aufbauend auf den von den Bedarfsträgern definierten Einsatzszenarien, soll ein Ansatz für ein neuartiges System gefunden werden, dessen Hauptziel es ist, hohe Präzision mit einer angemessenen Wirkung im Ziel sowie einer kurzen Reaktionszeit zu kombinieren. Dem Einsatz unter nicht optimalen Sichtverhältnissen sowie der Forderung nach einer geeigneten Dokumentation soll dabei ebenfalls Rechnung getragen werden.

Bei hoher Effizienz soll ein angemessener Einsatz auf einem insgesamt wesentlich niedrigeren Eskalationsniveau ermöglicht werden und damit ganz wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere auch der Allgemeinheit, beigetragen werden.

Der angestrebte technologische Lösungsansatz soll aber auch gleichzeitig die Basis für weitere Problemlösungen im Sicherheitsbereich, wie zum Beispiel dem gezielten Verbringen von Rettungs- und anderen Wirkmitteln legen. Ein Beispiel ist das gezielte Verschießen einer Rettungsleine.

Neben den technischen Aufgaben besteht ein wesentlicher Teil des Projekts in der Erstellung einer begleitenden rechtsethischen GSK - Studie zur legitimatorischen bzw. normativen Dimension dieser Entwicklung, der Erfüllung der ethisch-moralischen Anforderungen bis hin zur Frage, welche Auswirkungen ein solches System auf die österreichische Sicherheitspolitik, das Sicherheitsbedürfnis der österreichischen Bevölkerung sowie deren Anwender hat.

Das Projekt SKILL wird von einem Konsortium durchgeführt welches sich aus Vertretern von Industrie, Wissenschaft und dem Anwenderbereich zusammensetzt und einen hohen Grad an Praxisorientierung sowie wissenschaftlicher und industrieller Kompetenz sicherstellt.

Unter der Konsortialführung der Photonic Optische Geräte GmbH & CO KG sind das Bundesministerium für Inneres, das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, die Firma Steyr-Mannlicher, die Firma VA Ferlach sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien im Projekt SKILL eingebunden.

Projektleitung:
DI (FH) Jörg Trautmann, Photonic Optische Geräte GmbH & CoKG

Konsortialpartner:
- Steyr Mannlicher GmbH
- Versuchsanstalt Ferlach
- Bundesministerium für Inneres
- Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
- Universität Wien, Rechtswissenschaftliche Fakultät

Kontakt:
DI (FH) Jörg Trautmann
Photonic Optische Geräte GmbH & CoKG
Seeböckgasse 59
1160 Wien
Tel.: +43-1-4865691-15
Fax: +43-1-4865691-915
Email: trautmann@photonic.at
Web: http://www.photonic.at