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KIRAS Sicherheitsforschung

  •  11
Kooperative Projekte > 2011

RENEWABLE MOBILE ULTRA LIGHT ENERGY STATION (REMULES)

Im vorliegenden Projekt REMULES handelt es sich um ein energieautarkes, ultraleichtes und hochmobiles Photovoltaiksystem, welches verschiedene sicherheitsrelevante Einsatzszenarien unterstützt.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer energieautarken Energieversorgung, die im Krisen- bzw. Katastrophenfall – egal ob auf Grund von Naturgewalten (Erdbeben), eines technischen Gebrechens (AKW-Störfall) oder kriegsähnlicher Zustände – rasch und unkompliziert transportiert und in Betrieb genommen werden kann.

Dieselaggregate, wie sie heute zum Einsatz kommen, haben den Nachteil, dass Versorgungswege für den Nachschub an Treibstoff etabliert werden müssen, was wiederum gewisse Anforderungen an die (noch intakte) Infrastruktur stellt. Muss diese erst aufgebaut werden, ist das mit entsprechendem zeitlichem Aufwand verbunden bzw. kann es unter Umständen sein, dass diese Wege gar nicht erschlossen werden können. Daher wäre für Hilfsorganisationen von großem Vorteil, Systeme zur Verfügung zu haben, die keine Versorgung von außen benötigen – eben energieautark sind.

Auf Basis von speziellen, ultraleichten und damit hochmobilen Photovoltaikanlagen ausgestattet und mit entsprechenden Speichersystemen soll gewährleistet werden, dass unmittelbar elektrische Energie zur Verfügung steht. Gerade nach einem Elementarereignis ist es immens wichtig, die elektrische Energieversorgung von der Aufrechterhaltung der Kommunikationswege bis hin zum Betrieb von medizinischen Hilfseinrichtungen wie Lazaretten sicherzustellen.

Im Zuge der Gespräche mit Organisationen, die in Katastrophenfällen in der Regel als erste in der Krisenregion ihre Arbeit aufnehmen (das sind die Bedarfsträger im jetzigen Konsortium: das österreichischen Bundesheer, das Österreichische Rotes Kreuz und die Johanniter), hat sich als besonders interessant die Vertiefung in Richtung mobilen Einsatz (inkl. Abwurf aus Transportflugzeugen) und Einsatz unter extremen Bedingungen wie hochalpinem Gelände (Schnee, Eis), Wüstenregionen (Sand, Staub) und Meeresküsten (Salz in der Luft) herausgestellt. Um diese benötigten Eigenschaften zu erreichen, müssen Konzepte entwickelt werden, bei denen neue Materialien und Verfahren zum Einsatz kommen. Die Forschungseinrichtung AIT-Energy kann durch viel Erfahrung im PV-Bereich und auch die Möglichkeiten, Materialen unter extremsten Bedingungen zu testen, einen hohen Know-how-Beitrag im Rahmen dieses Projektes leisten.

Über das reine System „Sonnenstromgenerator“ hinaus ist es für ein energieautarkes System notwendig, entsprechende Batteriespeichersysteme zu integrieren. Die Speichertechnologie steckt zwar noch in den Kinderschuhen, angetrieben durch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität ist aber zu erwarten, dass sich gerade hier interessante Möglichkeiten auftun. Weiters ist angedacht, die Photovoltaik-Komponenten in Kombinationen mit Dieselsystemen zu betreiben und so die Versorgung mit Treibstoffnachschub zumindest weitgehend zu verringern bzw. zu optimieren.

Projektleitung
Ing. Marco Stipsits
smart flower energy technology GmbH
Europastrasse 1
7540 Güssing

Auflistung der weiteren Projekt- bzw. Kooperationspartner
AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Energy Department
Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)
Joanneum Research, Institut für Wasser Energie und Nachhaltigkeit

Kontakt:
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Europastraße 1
7540 Güssing
Tel: +43(0)50901029410
Fax: +43(0)50901029411

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