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KIRAS Sicherheitsforschung

  •  11
F&E-Dienstleistungen > 2017

KuKuRisk - Risiko-, Krisen- und Sicherheitsmanagement für Kunst- und Kulturgüter in Österreich

KuKuRisk möchte durch Zielgruppenerhebungen und internationales Benchmarking sicherheitsrelevante Anforderungen und Bedarfe für das österreichische Kulturerbe definieren.

Identitätsstiftende Funktion, Bildungsfaktor, Wertschöpfung und touristische Relevanz begründen unter anderem die große gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur in unserem Land. Neben den derzeit 248 Qualitätsmuseen sind weitere 1500 Museen und ähnliche Einrichtungen, weltliche und kirchliche Archive die Sammler, Verwalter und Bewahrer beweglicher Kulturgüter in Österreich. Zu deren zentralen Aufgaben zählen die Weitergabe und Nutzbarmachung des Wissens über unsere Vergangenheit.

Die zu dessen Erfüllung nötigen Kernarbeitsbereiche – Sammlung, Kulturvermittlung, Marketing - lassen meist nicht viel Raum für scheinbar sekundäre Arbeitsbereiche, zu denen fälschlicherweise auch die Sicherheit gezählt wird. Allzu schlanke oder ehrenamtliche Strukturen der Kulturorganisationen sowie immer kleiner werdende Budgets bedingen ein Zusammenrücken und die Schaffung synergetischer, effizienter Unterstützungsmaßnahmen. Unterstützung kann jedoch nur dann Akzeptanz finden, wenn die Impulse von entsprechender Seite gesetzt werden, wenn die empfohlenen Maßnahmen verständlich, überschaubar sind und auch bewältigbar erscheinen.

Einheitliche Strategien und Leitfäden bieten unter den gegebenen Umständen die größtmögliche Unterstützung und gewährleisten einheitliche Vorgehensweisen und Qualität.  Im Bereich der Sicherheit fehlen ein genereller Konsens und eine allgemein gültige und breit einsetzbare Richtlinie mit einem Evaluierungswerkzeug, Informations- und Lernelementen. Diese sollen für weltlichen Kulturgüterschutz, kirchliche Denkmalpflege und Museen einsetzbar sein.

Das Projekt KuKuRisk wird

  • durch Bedarfserhebung innerhalb der Zielgruppen und internationales Benchmarking sicherheitsrelevante Anforderungen und Bedarfe im Bereich Kulturerbe definieren,
  • durch Einbeziehung der Kunst und Kultur Community während des gesamten Prozesses Akzeptanz erhöhen und Verbreitung erreichen,
  • ein alltagstaugliches, bedienungsfreundliches Selbstevaluierungs-Werkzeug für Kultureinrichtungen auf digitaler Basis entwickeln, 
  • dieses Werkzeug zum internen Sicherheitsmanagement von sammlungsführenden Kultureinrichtungen online und auf Datenträgern allgemein zugänglich machen,
  • damit den Status quo zum Thema Sicherheit mobiler Kulturgüter erheben und in einem Bericht sichtbar machen sowie
  • Handlungs- und Beratungsempfehlungen für die relevanten Stellen ableiten. 

Das Projekt KuKuRisk soll bestehende Initiativen der Verbände und des Bundes vereinen und durch Synergien und strategische Maßnahmen gestartete Initiativen stärken bzw. wiederbeleben.

Projektleiterin 
Dipl. Ing. Silvia Russegger 
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH 

Weitere Projekt- und KooperationspartnerInnen 
MUSIS – Steirischer Museumsverband als Bedarfsträger (MUSIS) 
Public Opinion Marketing- und Kommunikationsberatungs-GmbH/Institut für Sozialforschung (PO) 

Kontakt Projektleiterin 
Dipl. Ing. Silvia Russegger 
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH 
DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien 
Steyrergasse 17, 
8010 Graz 
Telefon: 0316 8761185 
Email: silvia.russegger@joanneum.at 
Homepage: https://www.joanneum.at/digital