Diese Seite verwendet Cookies. Durch klicken auf "OK" sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Nähere Informationen zu Cookies und unserem Datenschutz finden Sie hier.

OK

KIRAS Sicherheitsforschung

  •  11
F&E-Dienstleistungen > 2018

KOSOH

KOnsumentInnenSchutz im OnlineHandel

Online-Shopping ist völlig alltäglich geworden, bereits 61,6 % aller Österreicher nutzen dieseEinkaufsform. Der Umsatz der Top-250-Onlineshops in Österreich 2016 lag bei 2,3 MrdEuro, mit einem Wachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.  Die Abzocke vonKonsumentInnen über gefälschte Markenshops mit Schleuderpreisen und betrügertischeOnline-Shops, sogenannte „Fake-Shops“, sind ein rasant wachsendesCyberkriminalitätsdelikt. Alleine 440k Euro betrug der Schaden eines einzigen Münchnersder über 21 Online-Shops etwa 750 populäre Produkte wie Kaffeemaschinen, Handy,Spielkonsolen anbot, die jedoch nie geliefert wurden. Gefälschten Verkaufsplattformen, dieneben traditionellen Markenartikel, vorrangig auch auf den Betrug mit digitale Angebote (wiez.B. Routenplaner, Streamingangebote) abzielen, sind für wenig versierte Online-KonsumentInnen (wie z.B. SeniorInnen) jedoch nur schwer zu enttarnen. Da dieDurchsetzung von Konsumentenrechten gegenüber den Betrügern meist unmöglich ist, ist esumso wichtiger, erst gar nicht darauf herein zu fallen. Seit Juli 2013 bietet der InternetOmbudsmann ein praxisnahes Präventionsangebot. Auf „Watchlist Internet“ erhaltenKonsumentInnen regelmäßig aktualisierte Informationen, Warnungen und Tipps rund um dasThema Online-Betrug und es wird eine Domainliste mit betrügerischen Online-Shopsgewartet. Alleine 150 Online-Shops gehen hier pro Woche zur manuellen Überprüfung ein.Eines der größten Probleme mit Fake-Shops ist, dass diese, sobald sie bekannt sind, sehrschnell vom Netz verschwinden und in leicht abgewandelter Form, sowie unter neuenDomains, erneut online gestellt werden. Oftmals sind dutzende oder mehr dieser Kopien zurselben Zeit online. Aus diesem Grund ist es entscheidend rasch zu handeln!  Ziel desKOSOH Projektes ist es das intrinsische Wissen der Mitarbeiter des ÖIAT in der manuellenErkennung von Fake-Shops durch einen strukturierten Prozess zu fassen und mit Hilfe vontechnisch-wissenschaftlichen Methoden und mit der Expertise des AIT, in den Bereichen desMachine-Learning mit Neuronalen Netzen zur automatischen Klassifizierung von Webseitenauf Grund der Ähnlichkeit ihrer Sourcecode Merkmale (CSS, DOM, Javascript, referenzierteMedien, usw), sowie durch Verfahren der automatischen Identifikation von Gütesiegeln durchBildanalyseverfahren, verstärkt zu automatisieren. Das in KOSOH trainierte Modell der Fake-Shop-Measures ermöglicht eine Ähnlichkeits- und Risikoeinschätzung beliebigerWebseiten und wird als Browser-Plugin zum Schutz der ÖsterreichischenKonsumentInnen bereitgestellt. Ein zentraler Bestandteil des Projektes nimmt dieabschließende Evaluierung des erprobten Ansatzes ein. In einem Bericht wird dasThemenfeld der Fake-Shop Bekämpfung inhaltlich aufbereitet, Aussagen über die Qualität,Zuverlässigkeit und Shortcomings des gezeigten Modells getroffen, identifizierteProblemfelder erörtert und ein Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlung fürpolitische Entscheidungsträger abgeleitet.

ProjektleiterIn / Name und Institut/Unternehmen 
Andrew Lindley, Research Engineer, Center for Digital Safety & Security, AIT Austrian Institute of Technology GmbH 

Auflistung der weiteren Projekt? bzw. KooperationspartnerInnen
Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
Anahid Naghibzadeh-Jalali, AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Louise Horvath, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT
Thorsten Behrens, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT
Sandra Pöheim, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT
Jakob Kalina, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT

Name des/der EinreicherIn und/oder ProjektleiterIn: 
Andrew Lindley
Adresse: Giefinggasse 4, 1210 Wien
Telefon +436648157848
E-Mail: andrew.lindley@ait.ac.at  

Kontakt Medienanfragen: 
Michael Mürling
Adresse: Giefinggasse 4, 1210 Wien
Telefon: +43 50550 4126
E-Mail: michael.mürling@ait.ac.at
WWW: https://www.ait.ac.at/themen/data-science/