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KIRAS Sicherheitsforschung

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Kooperative Projekte > 2007

FUNCL-DEMO - "Functional clothing für Einsatzkräfte - Entwicklung flexibler multifunktioneller Demonstratoren"

Im Projekt soll Einsatzkleidung für Katastrophenbekämpfung insbesondere hinsichtlich dreier technischer Funktionalitäten an Demonstrator verbessert werden.

Im Projekt soll Einsatzkleidung für Katastrophenbekämpfung insbesondere hinsichtlich dreier technischer Funktionalitäten an Demonstrator verbessert werden: Gassensorik, Leuchten und Positionierung.

"Functional Clothing" als Integration elektronischer Funktionen in Bekleidungsprodukte eröffnet als Forschungsfeld in den letzten Jahren die Möglichkeit eine Reihe neuer Funktionalitäten auch im Sicherheitsbereich und hier vor allem für Einsatzkräfte in der Bekämpfung von Bedrohung und der Beseitigung von Katastrophen, zu entwickeln. Verfügbare Prototypen technischer Funktionalität auf dem Textil erlauben durch weitere Entwicklungsarbeit eine Demonstration und Erprobung nach den grundlegenden textilen Anforderungen an Bekleidung und den spezifischen Funktionalitäten aus den Anforderungsprofilen der First User BMLV und BMI.

Im Projekt soll Einsatzkleidung für Katastrophenbekämpfung insbesondere hinsichtlich dreier technischer Funktionalitäten an Demonstrator verbessert werden: Gassensorik, Leuchten und Positionierung.

Generelle Zielsetzung des Projekts ist die Optimierung von Labor-Prototypen für einen Praxiseinsatz unter realen Bedingungen. Dafür werden Demonstratoren in ausreichender Stückzahl konfektioniert. Die innige Verknüpfung der "harten" Mikroelektronik mit der "weichen" Textiltechnologie, die über das bisherige bloße Applizieren hinausgeht, erfordert industrielle Forschung hinsichtlich weiterer Miniaturisierung und Flexibilisierung auf der einen Seite und der Dauerhaftigkeit dieser Verbindung durch konfektionstechnische Belastungsminimierung auf der anderen Seite.

An den Demonstratoren wird einerseits die Interdependenz der elektronischen Komponenten mit den textiltechnologischen Prüfkriterien (Konfektionierbarkeit, Haltbarkeit, Reinigbarkeit, Bekleidungsphysiologie, Tragekomfort, Schadstofffreisetzung, etc.) untersucht.  Die Erprobung der Demonstratoren im Feldversuch soll einerseits unter technischen Gesichtspunkten und andererseits unter besonderer Berücksichtigung der GSK Aspekte erfolgen.

Eine künstliche Nase als integrierter Sensor in der Einsatzkleidung erlaubt eine Frühwarnung ohne Behinderung der Mannschaft vor Gas (Brandgase, Sickergase, CO2). Im Vorhaben muss dieser Sensor insbesondere für eine gefahrenabhängige Positionierung in Größe, Fixierbarkeit und Strombedarf optimiert werden.

Zielsetzung der Optimierung des eingebauten Ortungssystems ist es, die Kommunikation einer größeren Zahl von Einheiten unter Einsatzbedingungen mit einer Leitstelle sicherzustellen. Zusätzlich sollen in der Lage sein integrierte Sensoren der Leitstelle auch Informationen über den Gesundheitszustand zu liefern. Dazu ist auch eine Softwareentwicklung zur gleichzeitigen Visualisierung und Koordinierung vieler Einheiten erforderlich.

Bei der geplanten Weiterentwicklung  der Funktion Leuchten sollen zwei ähnliche Anforderungen mit divergierenden Rahmenkriterien vereint werden. Einerseits ist hohe aktive Sichtbarkeit bei Nachteinsätzen angestrebt, andererseits soll eine - allfällig wechselnde - Aufgabenstellung eines Mannes für alle Teammitglieder und auch für die betreuten Katastrophenopfer sichtbar sein. Für beides gibt es grundsätzlich kommerzielle Technologien, die jedoch für eine haltbare und bekleidungstechnisch vertretbare Integration noch angepasst und optimiert werden müssen.

Dabei kommt den Fragen der Energiebereitstellung und des Energietransports besondere Bedeutung zu, da der Tragekomfort und die Belastbarkeit des Kleidungsstücks weiterhin gewährleistet sein müssen. Dies kann unter anderem durch Fasermetallisierungen bzw. Metallbedruckungen erreicht werden.

Ergebnis des Projektes werden drei entscheidend verbesserte Demonstratoren und eine Empfehlungsliste sein, in der weitere für die Markteinführung notwendige Maßnahmen aufgezeigt werden.

Projektleiterin / Unternehmen:
Andrea Häußermann
ÖTI- Institut für Ökologie, Technik und Innovation
Spengergasse 20, 1050 Wien

PartnerInnen:
Bundesministerium für Inneres
Postfach 100, 1014 Wien
rechtsverbindlich vertreten durch Brig. Reinhard Schnakl
 
Bundesministerium für Landesverteidigung
Franz Josef Kai 7-9, 1010 Wien
rechtsverbindlich vertreten durch Brig. Obers. Klemens Hofmeister

Integrated Microsystems Austria GmbH (IMA)
Viktor Kaplan Straße 2/1, 2700 Wiener Neustadt

Jarosch & Hass GesmbH
Guglgasse 8/2/12/95 Gasometer B, 1110 Wien

Mobile Computing Solutions GesmbH (MCSA)
Guglgasse 8/4/12/74, 1110 Wien

MOONDIAL Innovation & Design Group GmbH
Schottenfeldgasse 50/10, 1070 Wien

PLATINGTECH Beschichtung GmbH & Co KG
Parkring 2, 8712 Niklasdorf

SORA Institute for Social Research and Analysis
Linke Wienzeile 246, 1150 Wien

Kontakt:
ÖTI- Institut für Ökologie, Technik und Innovation
Geschäftsbereich Innovation
Andrea Häußermann
haeussermann@oeti.at
Tel: +43 1 544 25 43- 53
Fax: +43 1 544 25 43- 10
Mob: +43 699 170 60 170
www.oeti.at