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KIRAS Sicherheitsforschung

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F&E-Dienstleistungen > 2014

FSAA-NLW (Feasibility Study - alternative Antriebstechniken nicht-letale Waffensysteme)

Zur Klärung von Fragestellungen, in Bezug auf die Effizienz und Maßhaltigkeit beim Einsatz von Einsatzorganisationen zum Schutze der Bürger, wird eine Feasibility Study für nicht-letale Waffensysteme durchgeführt.

1. Im Moment steht noch kein Verbringungssystem zur Verfügung, dass bei einem Einsatz mit einer hohen Verhältnismäßigkeit bei der Aufgabenerfüllung und mit einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz effizient eingesetzt werden kann. Im Speziellen ist es noch nicht möglich bei „nicht tödlichen“ bzw. „weniger tödlichen“ Waffensystemen die Wucht, mit der ein Ziel getroffen werden soll, so zu dosieren, dass der Schutz für den betroffenen Bürger und unbeteiligte Dritte gegeben ist. In dem Ende März 2013 abgeschlossenen KIRAS-Projekt “SKILL“ entwickelte das Konsortium ein System, welches durch eine Kombination einer optronischen Zielvorrichtung und einer mechanischen Geschwindigkeitsregelung ein Ziel mit einer genau definierten Wirkung treffen kann. Eine gesicherte, nicht tödliche Wirkung auf sehr kurze Distanz sowie eine notwendige Treffergenauigkeit konnte wegen der Abbrandcharakteristik der im Anforderungskatalog („SKILL“, Arbeitspaket 2.1) festgelegten Munition noch nicht erreicht werden.
2. Ziel ist es daher in FSAA-NLW eine Feasibility Study mit folgenden Inhalten durchzuführen:

  • Es wird ein Kriterienkatalog im Zusammenwirken mit dem Bedarfsträger BM.LVS durch Überprüfung der Qualitätsanforderungen der in Verwendung stehender Einsatzmittel und bei Bedarf durch Festlegung von neuen Qualitätskriterien erarbeitet.
  • Basierend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojektes “SKILL“ werden hervorstechende Systeme (z.B. Beretta, FN) am Markt auf deren Schwächen hin untersucht.
  • Alternative Antriebssysteme werden auf deren Einsetzbarkeit und Verbesserungspotential getestet. Die dazu durchgeführte Machbarkeitsstudie untersucht, ob alternative Systeme, z.B. Gasantriebe, wie bei einem Impulsfeuerlöscher, für die Erfüllung definierter Qualitätskriterien eingesetzt werden können und unter welchen Bedingungen Gasantriebe für größere Munitionsdurchmesser angewandt werden können.
  • Die so erhaltenen Ergebnisse werden durch den Kriterienkatalog gewichtet und beurteilt und dienen damit als Grundlage für die weitere Forschungsarbeit für die Entwicklung von nicht letalen Verbringungssystemen.

3. Das Ergebnis dieser Studie ist

  • eine genaue Festlegung von Qualitätskriterien für Verhältnismäßigkeit und Effizienz eines einsetzbaren nicht-letalen Systems unter Berücksichtigung der Ergebnisse der vorliegenden GSK Studie aus “SKILL“ sowie
  • die Charakterisierung der untersuchten technischen Möglichkeiten in Hinblick auf die Qualitätskriterien ergänzend zu den technischen Erkenntnissen aus dem Projekt “SKILL“ .
  • die Bewertung der untersuchten technischen Möglichkeiten für den effektiven und maßhaltigen Einsatz für Einsatzkräfte vor Ort um daraus richtungsweisende zukünftige Entwicklungen abzuleiten.

Projektleiter:

Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Monika Grasser MA

Prof. Dipl.-Ing. Ing. Florian Mayer

SciReAs Scientific Research Association

Kontakt:
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