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Forschung

Institut für Österreichische Dialekt- u Namenlexika

Das Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika (I DINAMLEX) ist ein Institut der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Es ist die Nachfolgeinstitution der 1911 gegründeten Kommission zur Schaffung des Österreichisch-Bayerischen Wörterbuches und zur Erforschung unserer Mundarten. Derzeit sind 24 MitarbeiterInnen am Institut angestellt. • Im Forschungsschwerpunkt Dialektologie ist das I DINAMLEX die einzige wissen-schaftliche Einrichtung in Österreich, die die Gesamtheit der bairisch-österreichischen Mundarten in ihrem syn- und diachronen Kontext bzw. ihrem organischen Zusam-menhang untersucht und dokumentiert. Die Georeferenzierung des Basismaterials för-dert darüber hinaus Nutzungseffekte durch Visualisierung und Vernetzungsmöglich-keiten, um sowohl der scientific community als auch der interessierten Öffentlichkeit einen effizienten, webbasierten Zugang zu rund 4 Millionen handschriftlichen Sprach-daten - vorwiegend des 20. Jahrhunderts - aus dem ehemals geschlossenen bairisch-österreichischen Sprachraum zu ermöglichen. Das Projekt Wörterbuch und Datenbank setzt anwendungsorientiert, hochinnovativ, inter- und intradisziplinär ausgerichtet le-xikographische Grundlagenforschung um. • Im Forschungsschwerpunkt Namenkunde wurden mit der Herausgabe des Altdeut-schen Namenbuchs (ANB) sämtliche schriftliche Überlieferungen von Ortsnamen (im weitesten Sinn, d. h. auch Berg-, Gewässer-, Flurnamen etc.) seit Anbeginn deutscher Überlieferung bis zum Jahr 1200 erfasst. Damit wurde die Basis für ein wissenschaft-liches Zentrum für österreichische Namenforschung geschaffen, das method(olog)isch interdisziplinär ausgerichtet ist und in den Folgeprojekten auf den Erfahrungen und Ergebnissen inter- und transdisziplinärer Möglichkeiten hinsichtlich der sprachwissen-schaftlichen Auswertung und digitalen Darstellung toponomastischer linguistischer Erkenntnisse aufbaut. Seit 2006 ist das Institut Mitglied des Zentrums für Sprachwissenschaften, Bild- und Tondo-kumentation, in dem folgende andere Institutionen der ÖAW vertreten sind:Institut Phonogrammarch, Kommission für Linguistik, Balkan-Kommission

Ansprechpartner

Dr. Ingeborg Geyer

Wohllebengasse 12-14
A-1040 Wien

Telefon: 01/51581-7270
Fax: 43-1 / 51581 / 7280

SiFo relevante Referenzen

Arbeitsgemeinschaft für Kartographische Ortsnamenkunde (AKO) Die AKO versteht sich als Koordinationsgremium aller in Österreich mit geographischen Namen befassten Dienststellen des Bundes und der Länder sowie der zuständigen wissen-schaftlichen Institutionen und der Privatkartographie mit dem Hauptziel, die Standardisierung der geographischen Namen Österreichs im Sinne der Empfehlungen der Vereinten Nationen zu fördern. Schon vor der Gründung der AKO wurden verschiedene Arbeiten im Sinne einer nationalen bzw. regionalen Namenstandardisierung geleistet, und zwar durch eine Dienstvorschrift des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen bezüglich der Erhebung und Schreibung geo-graphischer Namen für die Österreichische Karte 1: 50 000, durch eine Absprache zwischen dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen und der Statistik Österreich, die Schrei-bung der Ortsnamen in der ÖK50 mit jener des Ortsverzeichnisses von Österreich abzuglei-chen, und letztlich durch die bereits 1953 erfolgte Gründung der Vorarlberger Nomenklatur-kommission. Kooperationspartner der AKO StAGN: Ständiger Ausschuss für geographische Namen (Permanent committee on geographical names) ICOS: International Council of Onomastic Sciences UNGEGN: United Nations Group of Experts on Geographical Names

Keywords

Dialekt - Namen - Österreich - Lexikografie - Datenbank - webbasiert - Georeferenzierung

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