KIRAS Sicherheitsforschung

2008

ORESP

Organizational Response to Heat Waves

Hitzewellen gefährden besonders die Gesundheit von alten, gebrechlichen und kranken Menschen mit geringer sozialer Vernetzung. Die Hitzewelle im Jahr 2003, die in Europa mehr als 30.000 Menschenleben gekostet hat, zeigte in dramatischer Weise die Mängel hochentwickelter Gesundheitssysteme hinsichtlich der adäquaten Betreuung sozialer Randgruppen.
Studien belegen, dass auch in Österreich vermehrt mit Perioden extremer Temperaturen zu rechnen ist. Es obliegt den Behörden und Einsatzorganisationen, im Sinne eines antizipierenden Risikomanagements auf derartige Szenarien vorbereitet zu sein und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Das Österreichische Rote Kreuz spielt im Falle einer Hitzewelle eine tragende Rolle und muss die organisationsinternen Abläufe so optimieren, dass besonders die verletzlichsten Menschen in der Gesellschaft vor den Auswirkungen einer Hitzewelle geschützt werden.  
Das Projekt wird die internen Ablaufprozesse und externen Schnittstellen darstellen, Strategien entwickeln und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Gemeinsam mit dem Projektpartner Ö3, der z.B. in seinen Beiträgen im Falle einer Hitzewelle Bewusstsein für mögliche Risiken schafft, wird beispielsweise das Konzept für eine Kommunikationsstrategie erstellt.

Durchführung:
Österreichisches Rotes Kreuz – Generalsekretariat
Österreichisches Rotes Kreuz – Forschungsinstitut
Universität für Bodenkultur – Institut für Produktionswirtschaft und Logistik
Hitradio Ö3

Kontakt:
Jürgen Högl, BSc, Österreichisches Rotes Kreuz
juergen.hoegl@roteskreuz.at, +43 1 58900 – 135
www.roteskreuz.at

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