KIRAS Sicherheitsforschung

2014

IMOPOL+

iMobility und Polizei: Technologien, Konzepte und Lösungen im Kontext sicherheitsrelevanter Einsatzszenarien

Die Integration von Konzepten zu intelligenten Fahrzeugen, von wegweisenden Methoden zur Kommunikation zwischen Fahrzeugen und ihrer Umwelt sowie von autonomen Fahrassistenzsystemen in motorisierten Kraftfahrzeugen gewinnen zunehmend an Bedeutung für internationale Automobilhersteller und Forschungsteams. Der Einzug der sogenannten iMobility in den öffentlichen Straßenverkehr führt zu neuen Herausforderungen, aber auch Chancen für die Polizei, Organe der öffentliche Sicherheit und Verkehrssicherheit im Allgemeinen, die die Entwicklung moderner Strategien und Einsatzszenarios erfordern.

Als erstes Projekt seiner Art im gesamten europäischen Raum verfolgt IMOPOL+ (iMobility und Polizei) das Ziel, intelligente Mobilitätskonzepte und deren sicherheitskritische Auswirkungen im polizeilichen Umfeld zu untersuchen. Durch die Einbeziehung der Bedarfsträger des Bundesministeriums für Inneres (BMI), des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) und des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) in das Projekt soll strategierelevantes Wissen genutzt werden, um praxisnahe Analysen durchzuführen und um zukünftige Einsatzszenarios und -strategien abzuleiten. Die Darstellung des aktuellen State of the Art im Bereich zentraler Technologiekonzepte sowie die Analyse von anwendungsorientierter Software und praxisrelevanter Hardware wird dabei durch das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen SYNYO GmbH und das Virtual Vehicle Competence Center erstellt und mit Anforderungen der Bedarfsträger verschmolzen. Durch die hervorragende internationale Vernetzung der SYNYO GmbH und dem Virtual Vehicle Competence Center werden internationale Umsetzungen und relevante Anbieter in diese Erhebungen einbezogen und gewonnenes Wissen für Österreich aufbereitet.

Durch die Bedarfsträger BMI, KFV und ÖAMTC erfolgt die Priorisierung und Evaluierung von Lösungen, um relevante Einsatzszenarien für kommende iMobility Konzepte zu schaffen. Basierend darauf wird durch das von der SYNYO GmbH geleitete Projektkonsortium eine Gesamtstrategie abgeleitet und ein Rahmenwerk geschaffen, die die zukünftige Entscheidung über die mittel- bis langfristige Anschaffung von Hardware- und Software-Lösungen unterstützen.

Neben den fachlichen Analysen und Ausarbeitungen werden im Zuge des Projektes auch Vernetzungsaktivitäten mit internationalen Experten und Anbietern im Bereich iMobility eingeleitet, sowie die wissenschaftliche Dissemination der Erkenntnisse aus der Basisrecherche vorangetrieben. Dadurch soll der Pioniercharakter von IMOPOL+, dem ersten Projekt zum Thema „iMobility im polizeilichen Umfeld“ in Europa,  auch auf internationaler Ebene präsentiert werden.

ProjektleiterIn:
SYNYO GmbH, Research & Development Department

Weitere Konsotrialpartner:
VIRTUAL VEHICLE Research Center - Kompetenzzentrum - Das Virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

Bundesministerium für Inneres (BMI)

Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV)

Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC)

Kontakt:
Mag. Bernhard Jäger

SYNYO GmbH

Otto-Bauer-Gasse 5/14

Telefon: +43 1 99 620 11

Email: office@imopol.at

Homepage: www.synyo.com

Projekt Website: www.imopol.at

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