KIRAS Sicherheitsforschung

2012

Cyber Crime

die Social Media-Nutzer in Österreich und ihre Erfahrungen mit kriminalpolizeilich relevanten Aktivitäten

Die Nutzung von sozialen Medien und Netzwerken spielt auch in Österreich eine immer stärkere Rolle. Um den Umfang der kriminalpolizeilich relevanten Aktivitäten im Bereich von Social Media (Datendiebstahl, Hacking, Betrug, etc.) aufzeigen zu können, ist eine zielgruppenspezifische repräsentative quantitative (n=3.000) sowie eine qualitative Befragung (Fokusgruppen) von österreichischen Social Media-UserInnen geplant.

Die repräsentative Bevölkerungsbefragung (15 bis 49 Jahre) teilt die Interviewten in Gruppen von UserInnen, ehemaligen UserInnen (aufgrund negativer Erfahrungen) beziehungsweise Non-UserInnen. Obwohl die meisten sozialen Netzwerke eine Altersbeschränkung für die Mitgliedschaft haben, sind auch jüngere Kinder aktiv dabei. Es werden daher zusätzlich Eltern von 10- bis 13-jährigen Kindern (n=500) zur Nutzung von sozialen Netzwerken seitens ihrer Kinder befragt.

Zur Vorbereitung der Befragungen werden ExpertInnen-Interviews im Rahmen des BM.I IT-Bereiches sowie mit Polizei-JuristInnen geführt. Zur weiterführenden Interpretation der Ergebnisse und zur zielgerichteten Information an das BM.I ist neben deskriptivstatistischen Analysen auch eine multivariate Datenanalyse (Clusteranalyse) vorgesehen. Das Projekt stellt die Erfahrungen der NutzerInnen mit sozialen Netzwerken in den Mittelpunkt und liefert umfangreiches soziodemographisches Datenmaterial zu den österreichischen Social Media-UserInnen.

Konsortialführer
Institut für Höhere Studien (IHS)
Stumpergasse 56
A-1060 Wien
www.ihs.ac.at

Kontakt
Dr. Susanne Kirchner
T.: 01/59991/306
F.: 01/59991/555
Kirchner@ihs.ac.at

Projektpartner:
MAKAM Research GmbH Bundesministerium für Inneres (BM.I)

drucken