KIRAS Sicherheitsforschung

2007

ASaP / Airport Security and Productivity

Ziel des Projektes „Airport Security and Productivity“ (ASaP) ist die Beibehaltung und Erhöhung des hohen Standards der Flughafensicherheit bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz beim Bedarfsträger Vienna International Airport (VIE).

Ziel des Projektes „Airport Security and Productivity“ (ASaP) ist die Beibehaltung und Erhöhung des hohen Standards der Flughafensicherheit bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz beim Bedarfsträger Vienna International Airport (VIE).

VIE genießt als zentraler Destination-Hub für Süd-Ost-Europa einen hervorragenden internationalen Ruf, der zu höchsten Sicherheitsstandards verpflichtet. Daher ist die laufende Weiterentwicklung der auf allen operativen Ebenen implementierten Sicherheitsvorkehrungen für den Bedarfsträger strategisches Programm.

ASaP adressiert die nach 9/11 weltweit akut gewordenen Sicherheitsanforderungen und ist gleichzeitig auf höchste Kundenorientierung ausgerichtet. Neben dem größeren Wohlfühlfaktor aus persönlich gefühlter Sicherheit sollen kürzere Durchschleuse-Zeiten bei den Sicherheitskontrollen ganz entscheidend zu mehr Annehmlichkeit auf Flughäfen beitragen. Für die Flughafen-Betreiber ist höchste Sicherheit am gesamten Flughafenareal Garant für störungsfreie Betriebsabläufe ohne Fehlalarme und kostenintensive Konsequenzen wie etwa Evakuierungen von Abflughallen.

Neben der angepeilten Weiterentwicklung zukunftssicherer Security trägt das Projekt ASaP auch maßgeblich zur Stärkung der heimischen Sicherheitswirtschaft insgesamt bei und erfüllt damit hochgradig eine der zentralen Forderungen des KIRAS-Programms.

Das AIT Austrian Institute of Technology bringt seine interdisziplinäre F&E-Kompetenz in sicherheitsrelevanten Feldern der Informationsverarbeitung in das Projekt ein.  Mit ASaP werden vom AIT innovative, technologische Lösungen für künftige Kernhandlungsfelder von Airports entwickelt: Sicherheitsrelevantes Management der enormen Video-Daten-Ströme, Left-Luggage, Koordination von Sicherheitspersonal in Abhängigkeit von zeitlich anfallenden Verkehrsspitzen an bestimmten Security-Gates, biometrische Zugangskontrolle für Flughafen- Personal zu Non-Public-Bereichen von Airports, Entwicklung automatischer Grenzkontrollen im Gleichklang mit dem Einsatz biometrischer Ausweispapiere, höhere Durchsätze bei Sicherheitskontrollen (X-Ray) und schließlich laufende Mitarbeiter-Qualifizierung bei sich rasch ändernden arbeitsbezogenen Wissensumfeldern.

Industriepartner Alcatel-Lucent bringt die internationale Erfahrung eines namhaften Systemintegrators ein und wird seinen internationalen Marktzugang nützen, um zur Markterschließung für die in ASaP erarbeiteten österreichischen Sicherheitslösungen beizutragen.

Projektpartner IFES (Institut für Empirische Sozialforschung) hat ASaP mit einer empirischen Erhebung der Einstellungen von Flugreisenden im Spannungsfeld Sicherheit versus Schutz von Persönlichkeitsrechten begleitet.

Projektleitung:
DI Andreas Vrabl, Mas, Msc, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Safety & Security Department, High Speed Image Processing

Projektpartner:
Flughafen Wien AG, Alcatel&Lucent, IFES

Kontakt:
AIT Austrian Institute of Technology
Safety & Security Department
Marketing and Communications
Mag.(FH) Michael Mürling
Donau-City-Strasse 1
1220 Wien
Tel: +43 050550 - 4126
Email: michael.muerling@ait.ac.at
Web: http://www.ait.ac.at/safety_security

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